Erstellt am 17.03.09


Fachschaft Mathematik Stand: März 2013

 

Erster Preis für innovativen Mathematik-Unterricht


Finden Sie hier einen Bericht dazu

 

 

Tag der Mathematik 2013


Zum Vergrößern klicken Tag der Mathematik 2013, Samstag, den 02.03.2013
Auch dieses Jahr nahmen wieder einige Schüler aus der Jahrgangsstufe 1 und 2 des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums Durmersheim am jährlichen "Tag der Mathematik" der Mathematik-Fakultät des KIT teil. Sie wurden von Herrn Fähnrich, der in beiden Jahrgängen der Oberstufe Mathematikkurse unterrichtet, begleitet. Bereits früh morgens kamen hoch motivierte Schüler mit ihren betreuenden Mathelehrern aus der ganzen Umgebung zusammen, um in Gruppen- und Einzelwettbewerben miteinander und gegeneinander zu rechnen oder sich interessante Vorträge über das Studienangebot am KIT oder Teilbereiche der Mathematik anzuhören.
 

Nachdem sich die Gruppe der Schüler aus der Jahrgangsstufe 2 als eine der 13 besten teilnehmenden Gruppen bereits zur zweiten Runde, dem "Speed Wettbewerb" qualifiziert hatte, erreichten sie mit 34 von 36 möglichen Punkten in dieser Runde sogar den ersten Platz und wurden damit in der Gesamtwertung noch fünfte. Für diese Aufholjagd wurden sie deshalb mit einem Preis ausgezeichnet.
 
Lisa Schätzle

 

Tag der Mathematik 2011


Zum Vergrößern klicken WHG erfolgreich beim Tag der Mathematik am KIT
Am 28.03.11 lud die Fakultät Mathematik am KIT (Karlsruhe Institute of Technology, früher Universität Karlsruhe) Mathematik-Begeisterte Gymnasiasten zum "Tag der Mathematik" ein. Nahezu 200 Schülerinnen und Schüler folgten dieser Einladung und pilgerten nach Karlsruhe ans KIT, um sich in Gruppen- und Einzelwettbewerben zu messen, Vorlesungen zu besuchen und sich über das Studium der Mathematik zu informieren. Das WHG war mit ungewöhnlich vielen, nämlich 12 hoch motivierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe J1 vertreten. Die Stimmung war sehr gut, ja fast ausgelassen (siehe Bild 1). Man freute sich auf die Aufgaben, auch wenn ihre Lösungen einiges Kopfzerbrechen verursachen sollten. In Gruppen von jeweils 4 Schülerinnen und Schüler aufgeteilt, ging es nach einer kurzen Einführung an die Gruppenwettbewerbe.
 

Zum Vergrößern klicken Zur freudigen Überraschung aller WHGler konnte sich eine Gruppe zum Speed-Wettbewerb qualifizieren, in dem es außer auf mathematische Kenntnisse auch auf Geschwindigkeit ankam. Nach Auswertung aller Ergebnisse stand am Nachmittag fest, das WHG hat einen beachtlichen 9ten Platz in den TOP 10 erreicht. Getoppt wurde dieses Ereignis dann, als Mathematik-Professor Dr. Herrlich mitteilte, dass Maria Pokrandt (Bild 2) den 2.ten Platz im Einzelwettbewerb belegt hatte. Für Studiendirektor M. Pohlig, der die Schüler an diesem Tag betreute, war das Abschneiden der Schüler des WHG ein Indiz dafür, dass die Mathematik am WHG gut aufgestellt ist. Grund für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die gesamte Mathematik-Fachschaft des WHG auf sich ein bisschen stolz zu sein.
 
Michael Pohlig

 

Tag der Mathematik 2009


Zum Vergrößern klicken Am Samstag, den 14.03.2009 fand an der Universität Karlsruhe der "Tag der Mathematik" für die Jahrgangsstufen 12 und 13 statt. Begeistert und voller Vorfreude machten sich 5 Schüler und Schülerinnen aus der 12. auf den Weg, um sich einen Tag lang mit Themen rund um die Mathematik zu beschäftigen. Los ging es mit einem Gruppenwettbewerb, bei dem wir gemeinsam 4 Aufgaben zu meistern hatten. Danach waren 40% von uns erschöpft und zogen es vor, die Vorlesung „Von Aktien, Optionen und fairen Preisen – Einführung in die Finanzmathematik“ anzuhören. Die restlichen 60% nahmen mutig am Einzelwettbewerb teil, versuchten sich an weiteren 4 Aufgaben und schlugen sich tapfer mit rechtwinkligen Dreiecken, Kreisen und x-y-Ebenen.
 

Zum Vergrößern klicken Nachmittags hörten wir uns einen interessanten Vortrag über "Wavelets" an, eine Methode, um u.a. Bilder zu komprimieren. Anschließend bekamen wir Informationen zu den verschiedenen Berufsfeldern und Berufschancen als Mathematiker, bevor die Veranstaltung dann mit der Siegerehrung endete.
 
Für uns war es ein erlebnisreicher Tag und wir hoffen, nächstes Jahr wieder teilnehmen zu können.
 
Ein Dankeschön geht an Herr Pohlig, der uns auf den "Tag der Mathematik" aufmerksam machte, uns an diesem Tag begleitete und moralisch unterstützte!
 
Julian N., Raphael K., Fabian F., Frank W. und Sina B.

 

Mathematik


Dass Mathematik, zumal der Teil der Mathematik, der über das bloße Rechnen hinausgeht, für Lehrende und Lernende schwierig ist, weiß man nicht erst in unserer Zeit. So schreibt René Descartes (1596-1650) in „Regeln zur Leitung des Geistes“:
 
Hierdurch wird klar, weshalb Arithmetik und Geometrie mit weit größerer Sicherheit vor allen übrigen Wissenzweigen bestehen; weil nämlich sie allein sich mit einem so reinen und einfachen Gegenstand beschäftigen, dass sie gar nichts voraussetzen, was die Erfahrung unsicher zu machen imstande wäre, sondern gänzlich in verstandesmäßig abzuleitenden Folgerungen bestehen. Sie sind daher am leichtesten und durchsichtigsten von allen und haben einen Gegenstand, so wie wir ihn fordern, da hierbei der Irrtum, von Unaufmerksamkeit abgesehen, wohl kaum Menschlos sein könnte. Trotzdem darf es nicht in Verwunderung setzen, wenn sich der Geist vieler aus freien Stücken eher anderen Studien oder der Philosophie zuwenden: es kommt das nämlich daher, dass ja ein jeder es sich kecker herausnimmt, bei einem dunkeln, als bei einem klaren Gegenstand Vermutungen aufzustellen, und es weiter leichter ist, bei einer beliebigen Frage irgendetwas zu mutmaßen, als bei einer noch so leichten bis zur Wahrheit selbst vorzudringen.
 

So schrieb Descartes, und das obwohl ihm der folgende Satz von Martin Heidegger (1889-1976) erspart blieb: „[Existenz ist] das Sein desjenigen Seienden, das offen steht für die Offenheit des Seins, in der es steht, indem es sie aussteht.“  Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Heidegger auch Mathematik studierte, und diese Tatsache ihn nicht davon abhielt, einen dunklen Satz wie diesen zu formulieren. Obwohl die Mathematiker, wie Descartes sagt, gewohnt seien bis zur Wahrheit vorzudringen, das allerdings nur bei Fragen ihres Faches, denn in den Dingen des Alltags fanden sich wohl viele der Zunft nicht immer zurecht, so wundert es nicht, dass Mathematiker oft weltfremde Zeitgenossen wurden. Warum sonst hätte ein venezianisches Freudenmädchen zu Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) gesagt, „Lascia le donne e studia la matematica“?
 
Die Schulen stellen sich der Tatsache, dass die Mathematik in unserem täglichen Leben nun doch einen wichtigen Platz einnimmt, ja nicht mehr wegzudenken ist. Man erkennt dies u.a. daran, dass anwendungsorientierten Problemstellungen im Unterricht ein immer größerer Raum zugestanden wird. Die Sorge, dass der Mathematikunterricht am täglichen Leben vorbei erzieht ist unbegründet.
 
Michael Pohlig
FL Mathematik – Physik – Informatik

© Copyright Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium Durmersheim