Schwungvolles WHG Jazz-Konzert erweist sich als Publikumsmagnet

Eröffnet wurde der Abend mit „Seven Nation Army“ von den Jazz Youngsters, die danach in ihrer neuen Besetzung, zu der auch zwei Violinen gehören, zwei weitere Stücke und erste Solisteneinlagen präsentierten.

Danach wurde es auf der Bühne merklich voller, da nun die Big Band des WHG auftrat. Neben derzeitigen Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums hatten sich auch viele Ehemalige auf den Weg gemacht, um der Big Band wieder einmal eine glänzenden Besetzung zu garantieren. Das große Ensemble stand ebenfalls unter der Leitung von Thomas Urban, der auch in diesem Schuljahr wieder einen ganzen Reigen beschwingter Titel ausgewählt hatte und diese so anmoderierte, dass er die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte des Jazz nahm. Von „Watermelon Man“ über „Perdido“ bis „Bad, Bad Leroy Brown“: Die Musiker und Solisten entwickelten einen mitreißenden Sound, der von der Technik-AG unter der Leitung von Stefan Zimmer akustisch abgemischt und mit passender Beleuchtung hinterlegt wurde.

Es folgte ein Block, den Bandleader Thomas Urban als traurig bezeichnete, als er sich bei seinen diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten bedankte und sie verabschiedete. Amelie Vögele Jessica Stark, Simon Ebel, Gerwin Litschauer und Mathis Vögele hatten sich bereits bei den Jazz Youngsters engagiert und wurden zu tragenden Säulen der Musik-AGs. Sie revanchierten sich bei ihrem Musiklehrer mit einer Wundertüte liebevoll zusammengestellter Geschenke.

Aus der Gruppe der Leistungsfachabsolventen folgte danach eine feine Fassung des bekannten „Girl from Ipanema“ (Tenor-Saxofon: Simon Ebel, der sich an diesem Abend auch zweimal als Dirigent hervortat). Zusammen mit dem Gesangsstar des Abends, dem WHG-Kollegen Matthias Goetz, beendete die Big Band den ersten Teil des Programms mit einem beschwingten Liebessong von Ray Charles.

Nach der Pause konnte das Publikum das Alt-Saxofon-Duo Lilly Hornung und Nicolas Bubser bewundern. Beide studieren bei Peter Lehel an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und stellten in ihrem Programm „Two of a Kind“ virtuose Facetten ihres Instruments vor.

Mit ihrer sympathischen Art begeisterten die beiden Studierenden zudem im großen Finale, bei dem im Zusammenspiel mit der WHG-Big Band in einer mitreißenden Fassung „House of the Rising Sun“ erklang.

 

Susanne Treiber