Chinesisch

Muss man heute noch eine Fremdsprache lernen, wenn jedes moderne Smartphone dir das Übersetzen übernimmt? Wenn du trotzdem Zeit und Mühen auf dich nimmst, bereicherst du dein Leben. Und es wirkt nach, weit über deine Schulzeit hinaus. Du lernst, dass beim Übersetzen eines Textes aus einer Fremdsprache ins Deutsche dieser an Inhalt, Charme, Witz und vielem mehr verliert, denn er ‚lebt’ im Kontext einer Kultur. Das ist beim Erlernen von Chinesisch noch ausgeprägter als beim Erlernen einer europäischen Sprache. Wenn du Chinesisch lernst, entdeckst du andere Denkweisen, ohne diese in Worte fassen zu können. Ohne Worte erzählt dir manches chinesische Schriftzeichen kleine Geschichten. Dein Horizont weitet sich. Und selbst wenn du beim Chinesisch lernen in den Anfängen stecken bleibst, weil du keine Zeit hast oder andere Interessen wichtiger geworden sind – wenn du mit deinen wenigen Kenntnissen eine Chinesin oder einen Chinesen auf Chinesisch ansprichst, erntest du fast immer ein strahlendes Lächeln, die Grenzen zwischen dir und deinem Gesprächspartner verschwinden.

Das WHG bietet dir in einer Arbeitsgemeinschaft Chinesisch-Unterricht, der von einer Muttersprachlerin, Frau Wang, gehalten wird. Du kannst deine Chinesisch-AG als Wahlfach in der Kursstufe fortsetzen. Das Konfuzius-Institut, das chinesische Gegenstück zum deutschen Goethe-Institut, nimmt regelmäßig Chinesisch-Prüfungen (HSK Hanyu Shuiping Kaoshi) für Schülerinnen und Schüler ab. Die Prüfungsaufgaben werden in China erstellt und die Prüfungen durch speziell ausgebildete und autorisierte Lehrkräfte durchgeführt. Frau Wang hat diese Berechtigung. Bei Interesse kannst du an diesen freiwilligen Prüfungen teilnehmen und so später gegenüber einem möglichen Arbeitgeber oder einer chinesischen Universität deine Chinesischkenntnisse nachweisen.

Michael Pohlig,
StD i.R.

Die Wiedersehensfreude war groß, als am 19. Februar 2018 zwanzig Schülerinnen und Schüler, zwei Lehrerinnen und zwei Lehrer aus Jinshan (Shanghai) in Durmersheim eintrafen.

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Der diesjährige Chinaaustausch, welcher vom 31. Oktober bis zum 11. November stattfand, begann mit einigen Hindernissen, da unser Flugzeug nach Amsterdam wetterbedingt mit zwei Stunden Verspätung abhob.

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