Medienbildung

Die digitale Welt unterliegt einem ständigen und rasanten Wandel. Uns am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen im Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln und ihnen das Rüstzeug mitzugeben, damit sie sich in der digitalen Welt zurechtfinden.

Die Grundsteine der Medienbildung am Gymnasium werden im Basiskurs Medienbildung gelegt. Um die vielseitigen Inhalte fundiert zu vermitteln und einheitliche Voraussetzungen zu schaffen, wurde von einem Team von Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen ein Konzept erarbeitet, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Damit nachhaltiges und effizientes Lernen möglich ist, sind die Rahmenbedingungen von wesentlicher Bedeutung. Am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium findet der Basiskurs Medienbildung in einem Halbjahr in Klasse 5 wöchentlich in einer Doppelstunde statt. Die Lerngruppen werden durch Halbierung der Klassen möglichst klein gehalten, damit besser auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden kann.

Inhaltlich lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst sich im Netzwerk der Schule zurechtzufinden. Neben dem Umgang mit Dateien, verschiedenen Speichermedien und dem Computer allgemein wird der Umgang mit Textverarbeitungs- und Präsentationsprogrammen eingeübt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gewinnbringenden Nutzung des Internet zum Beispiel als Informationsquelle. Die Schülerinnen und Schüler werden mit verschiedenen Suchmaschinen und den wichtigsten Regeln zur Nutzung vertraut gemacht und es werden geeignete digitale Kommunikationswege erprobt. Im Unterricht wird dabei immer wieder die private Mediennutzung der Schülerinnen und Schüler thematisiert und kritisch reflektiert.

Ergänzt wird der wöchentliche Unterricht durch einzelne Thementage, wie beispielsweise einem Tag zum Thema Cybermobbing, und Elterninformationsabende.

(Alexandra Schorer)

Am Mittwoch, den 21.März 2018, hatte das WHG auf Initiative von Frau Kessel Besuch von dem SWR3 - Journalisten, Reporter und ehemaligen Italien-Auslandskorrespondenten der ARD Stefan Troendle sowie von dem Medienpädagogen Tobias Brauchler.

Die beiden Medienprofis boten einen Workshop zum Thema „Fake-News“ an.

Weiter